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In einem ehemaligen Industrieareal einer führenden Firma für pneumatische und elektrische Antriebstechnik befindet sich das Studio der Multimedia Künstlerin Barbara Anna Husar. Oben am Turm in der Betriebskantine drehen sich seit 2015 ihre Knochenräder mit urzeitlichen Wirbelstücken rund um die Mündungswiege. Die Mündungswiege ist eine Hängematte aus Nabelschnüren von Ziegen aus der Wüste Sinai. Die Künstlerin bezeichnet ihr Atelier als ein Schiff ohne See in einem Meer von Meteoritenfallen. Die Knochenräder sind die Steuerräder unterschiedlicher Zeitachsen zur Entwicklung eines Blitzes aus Nabelschnüren. Aussen- und Innenraum auf Ebene 8 sowie der Turmkeller sind durchwoben von feinen Netzstrukturen um diesen multimedialen Prozess im Triebwerk zu ermöglichen. Barbara Anna Husar versteht den Arbeitsraum als Material ihrer Kunst. Ihr Atelier ist ein kommunizierendes Gefäss.

       

On the former industrial site of a leading company for pneumatic and electric drive technology is the studio of multimedia artist Barbara Anna Husar. On top of the tower in the canteen, wheels of primeval vertebral pieces are turning around the cradle of estuary, a hammock made from umbilical cords. The artist refers to her studio as a ship out of water in a sea of meteorite's traps. The 3 wheels of bone are steering wheels for navigating different timelines for the creation of a lightening bolt from the umbilical cords. Outdoor and indoor space on Level 8 and the tower's basement are interwoven with fine mesh structures to enable this multimedia process. Barbara Anna Husar treats the working space as a material of her art. Her studio is a communicating vessel.



→ MIT FRITTIERNETZEN AUF METEORITENJAGD

→ Am Turm, Architekturfotografie Günter Richard Wett

→ Verbindungskörper / bodies of dock

→ 361 Wien

→ tamb la _ a dress